Alkalitreiben und seine Vermeidung

   


Diese Website wird seit ihrer Veröffentlichung im November 2007 fortlaufend ergänzt/aktualisiert.
Diese Änderungen werden ab Januar 2015 jeweils datiert (siehe "Protokoll" auf dieser Seite unten): 07.01.2015; 16.02.2015; 18.04.2015; 22.04.2015; 06.05.2015; 16.10.2015; 25.11.2015; 02.12.2015; 07.01.2016; 29.04.2016; 11.05.2016; 06.10.2016; 07.10.2016; 27.10.2016

Seit März 2014 wird Ettringittreiben als spezielle Form des Betontreibens auf einer eigenen Website gesondert behandelt.



Im Institut für Baustoffe Weimar der Deutschen Bauakademie Berlin wurde der Autor 1979 mit der Aufklärung von Treibreaktionsschäden im Beton und der Entwicklung von Vorbeugemaßnahmen beauftragt. Mit seinem Team konnte die komplexe Problematik analysiert und ein entsprechendes Maßnahmennetzwerk mit Kooperationspartnern umgesetzt werden. Diese Realisierung war ein FE-begleiteter Prozeß der stofflich-technologischen Einflußnahme auf Haupteinflußgrößen (wie z.B. Alkaligehalt der Zemente, sichere Bestimmung der Alkalireaktivität von Zuschlagkomponenten mit komplexen Silikaten) der Schadensaussteuerung mit dem weiteren Ziel, nachteilige Sicherheitsreserven zu vermeiden. 1989 war die letzte wichtige Komponente in diesem Netzwerk, nämlich die Begrenzung auch der alkalireichsten Zemente (auf einen wirksamen Alkaligehalt von 1,00 %), also das B-Sortiment, - neben NA- = alkaliarmem und R- = alkalireduziertem Zement - praktisch umgesetzt.
Ab 25. Oktober 1990 wurden die Erfahrungen und Erkenntnisse im Bundesbauministerium-Ost (Berlin, Bundeshaus, Haus III, Bundesallee 216 - 218) dem neu eingeladenen Arbeitskreis Alkalirichtlinie vorbehaltlos mitgeteilt mit der zusammenfassenden Bemerkung "Zuschlagstoffe sind nur so alkalireaktiv, wie Zemente alkalireich und Betone zementreich sind" (wird allerdings in Objekten mit Belastung durch alkalihaltige Taumittel überlagert). Gleichzeitig wurde der Beitrag des Autors zum Zweiten Internationalen Zuschlagsymposium vorgestellt, das fast parallel in Erlangen stattfand (s. auch [3]).

Bis 1997 hat der Autor die geforderte industriefinanzierte Überprüfung unserer Erkenntnisse und vorschriftenwirksamen Regelungen mit seinem Team unterstüzt (Wiederholung von nachgestellten Schädigungen an Zuschlägen mit komplexen Silikaten = "Südzuschläge" bzw. "Zuschläge der S-Provenienz" durch "alkaliüberladene" Betongemenge).
Sowohl vor der Evaluierung von 1991 als auch nach Beginn der rein gutachterlichen Tätigkeit des Autors (Mitte 1997) hat das Land Thüringen direkt oder über "KAI ADW"/"HSP III" in der inzwischen aus dem IfB hervorgegangenen MFPA die FE-Arbeiten zur Entwicklung thüringenspezifischer und verallgemeinerungsfähiger Vorbeugemaßnahmen gefördert.
Erfahrung - Erkenntnis - Prophylaxe
(eingefügt am 05.06.13)

Aus [9]



Aus [9]

Aus [9]



Aus [1]

Beispiel aus "Referenzen"



Speziell für die Spannbetonschwellenproduktion (Wärmebehandlung) über viele Jahre hinweg und unter weit gefächerten stofflich-technologischen Bedingungen wurde für Zusammensetzungen mit > 3500 g Alkalien/m³ Beton eine Grenze des molaren Verhältnisses (Sulfat zu Tonerde) von < 0,62 gefunden, für Zusammensetzungen mit < 3500 g Alkalien/m³ Beton dagegen 0,73 (nach [1]).
3000er Grenzkurve: Düsseldorf 1973/74, VDZ-Laborversuche mit pessimaler
   Opalsandsteindotierung (s. [6])
3200er Grenzkurve: Ab Mitte der 1980er Jahre für N-Provenienz
   vorschriftenwirksam (IfB)
Eine Grenzkurve für Gemische mit realem (vorpessimalem) Kies aus
  Schleswig-Holstein wird in [6] nicht verfolgt
3600er Grenzkurve: Ab Mitte der 1980er Jahre für S-Provenienz
   vorschriftenwirksam (IfB)
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Protokoll
der weiteren Einfügungen ab Januar 2015:

• Aktuelles: 07.01.2015-1; 07.01.2015-2; 07.01.2015-3; 16.02.2015; 08.04.2015-1; 08.04.2015-2; 08.04.2015-3; 22.04.2015; 06.05.2015-1; 06.05.2015-2; 25.11.2015; 02.12.2015-1; 02.12.2015-2; 07.01.2016; 29.04.2016_1; 29.04.2016_2; 29.04.2016_3; 11.05.2016; 06.10.2016; 07.10. und 27.10.2016;
• Betontreiben:
• Alkalitreiben
• Vorbeugung
• Interessenkonflikte
• Referenzbeispiele
• Reaktive Gesteine: 07.01.2015 16.10.2015
• Zuschlagprüfung
• Quellen: 07.01.2015-1; 07.01.2015-2; 07.01.2015-3; 08.04.2015; 02.12.2015-1; 02.12.2015-2; 11.05.2016; 06.10.2016;